3 einfache Tipps um den Stress während der Feiertage zu reduzieren

Von Ariel & Shya

3 einfache Tipps um den Stress während der Feiertage zu reduzieren

Liebe Freunde,

die Feiertagsaison ist da und viele von uns machen Pläne, um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Gibt es eine bessere Möglichkeit, um Transformation für die Feiertage mit nach Hause zu bringen? Dieser Artikel des Monats bietet 3 einfache Tipps um den Stress in dieser Jahreszeit zu reduzieren. Wir hoffen, er unterstützt euch darin, ein gesundes und beschwingtes Jahresende zu feiern und bereitet euch darauf vor, 2009 mit allem im Einklang zu sein, was das Leben zu bieten hat.

Herzlichst,
Ariel and Shya

Zuhören – wirklich zuhören – Oftmals „wissen” wir worüber unsere Familien sprechen werden und neigen dann dazu sie einfach auszublenden oder uns darüber aufzuregen, dass Mutter, Vater oder Tante Susie sich wiederholen.

Mach’ dir ein Spiel daraus und höre aktiv zu was sie oder er zu sagen haben, so als ob du es hören willst und als ob du es das allererste Mal hörst. Stress entsteht wenn du gegen etwas Widerstand leistest. So lautet das erste Grundprinzip der Unmittelbaren Transformation: Das wogegen du dich wehrst wird stärker (oder spricht in diesem Fall lauter und länger). Sieh es ein, deine Familie kann nicht anders sein als sie ist. So lautet das zweite Prinzip der Unmittelbaren Transformation: Du kannst in jedem gegebenen Augenblick nur genau so sein, wie du bist… so ist es auch mit deiner Familie. Das dritte Prinzip der Unmittelbaren Transformation lautet: Alles (oder jeder), das (den) du genauso sein lässt, wie er/es ist ohne in/es zu ver- oder beurteilen, vervollständigt sich von selbst, kommt von selbst zum Abschluss . Wenn du also absichtlich zuhören kannst was Onkel Fred zu erzählen hat, ohne ihn zu bewerten, könnte es sein, dass du angenehm überrascht sein wirst, wie leicht du plötzlich diesem Gespräch, dem du jahrelang widersetzt hast, zuhören kannst… oder du stellst eventuell sogar fest, dass er tatsächlich etwas Interessantes zu berichten hat.

Mach dir klar, dass der liebevolle Umgang mit dir selbst ein Geschenk ist, das immer wieder beschenkt – Es ist so leicht in der Vorweihnachtszeit in eine Stimmung zu geraten, in der man versucht das „richtige” Geschenk zu finden oder sich über den Feiertagsverkehr, die langen Schlangen an den Kassen oder die scheinbar schwindenden Stunden des Tages zu beschweren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Menschen dafür schelten, dass die Dinge nicht so laufen, wie sie es bevorzugen würden. Ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr, wenn ihr mit euch selber gut umgeht, nett seid, ihr dann viel weniger dazu neigt andere anzublaffen? Versucht doch, jetzt, da sich das Jahr zum Ende neigt, Euch selber eine Auszeit zu gewähren. Wenn ihr für eure eigenen Unzulänglichkeiten Mitgefühl aufbringen könnt, wird es euch auch viel leichter fallen in Weihnachtsstimmung zu kommen, anstatt sich wie ein Spielverderber zu fühlen.

Höre auf deine Eltern als, nun ja, deine Eltern zu behandeln – Neulich kam ein Mann namens Joe zu einem unserer Abendseminare, nachdem er gerade von einem Feiertagsbesuch bei seinem Vater kam. Joe versuchte tapfer sich nicht über seinen Vater zu beschweren, fand aber in Wirklichkeit die Zeit, die sie zusammen verbrachten sehr herausfordernd. Sie waren gemeinsam zu einem Football Spiel gegangen und nach jedem Spielzug wurde über Lautsprecher angesagt an wen der jeweilige Pass gehen sollte oder wer den Ball gerade hatte. Nach jedem Spielzug fragte Joe’s Vater „Wer hat den gefangen?” oder „Wer war das?” und irgendwann explodierte Joe. „Papa. Warum hörst du nicht zu? Der Ansager sagt nach jedem Spielzug die Namen. Ich will einfach nur hier sitzen und das Spiel genießen! Hör’ auf mich zu nerven.”

Klar, dass sein Zornausbruch die Spannung zwischen den beiden verstärkte und die Beziehung belastete. Joe dachte an seinen Vater als einen reifen Erwachsenen und verfiel zurück in eine jugendliche Haltung. Es war ihm entgangen, dass sein Vater einsam war und nach seiner Aufmerksamkeit hungerte. Es war ihm nicht eingefallen vorab über die Bedürfnisse seines Vaters nachzudenken und sich um ihn zu kümmern, für ihn zu sorgen. Joe wurde klar, dass er beim nächsten gemeinsamen Spiel seinem Vater die Namen sagen könnte, noch bevor er danach gefragt würde. Joe hat sich auch nicht dafür verurteilt, dass er frustriert gewesen war. Nach dem Seminar rief er seinen Vater an, um ihm zu danken und ihm mitzuteilen, dass er es genossen hatte bei ihm zu sein. Augenblicklich löste sich der Stress auf und sie hatten wieder eine Beziehung zueinander.

Also, für all diejenigen von euch, die feststellen, dass sie sich gegenüber einem Familienmitglied wie ein Kind verhalten — vielleicht könnt ihr ihnen entgegenkommen und euch um sie oder ihn kümmern, damit sich etwas ändert.

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